Transparenz in der Züchtung

Offenlegung aller Züchtungsmethoden und Massnahmen

Zur Gewährleistung maximaler Transparenz legen wir sämtliche Massnahmen, Daten und Methoden, die zu einer neuen Sorte geführt haben, offen. Damit wird die Herkunft und der Weg der Entstehung neuer Sorten für alle Betroffenen - auch die Konsumentinnen und Konsumenten der Nahrungsmittel - nachvollziehbar.

Allgemeine Grundsätze der GZPK

Alle Züchtungsgenerationen und Vermehrungsstufen erfolgen unter biologischen Anbaubedingungen. Die Zuchtgärten und Versuche stehen auf Demeter - bzw. auf Bio - zertifizierten Betrieben. Damit unterliegt die GZPK automatisch den Richtlinien für die Biozertifizierung und nicht-biokonforme Massnahmen und Methoden sind ausgeschlossen.
als Ausgangsmaterial für die Entwicklung neuer Sorten können verwendet werden:
- Sorten, Linien und Genbank-Akzessionen verwendet, die mit klassischen Methoden gezüchtet worden sind.

 

Sortenschutz und Patentierung

Im Sortenschutz und in der von Saatmultis angestrebten Patentierung zeigen sich sehr unterschiedliche Umgangsformen mit der Biodiversität. Die Saatmultis versuchen, das öffentliche Gut der Kulturpflanzenvielfalt mit Hilfe von Patenten zu privatisieren. Damit ist die freie Verfügbarkeit der Biodiversität nicht mehr gewährleistet. In den nächsten Jahren wird dies eine der grossen Herausforderungen nicht nur für die kleinen Pflanzenzüchter sondern für die Gesellschaft überhaupt werden.

Mit kleinen Projekten wie beispielsweise mit dem frei nachbaufähigen "OP-Mais" versuchen wir, darauf erste positive und sozial innovative Antworten zu geben.

An dieser Stelle werden wir laufend weitere Stellungnahmen zu dem Thema Patentierung veröffentlichen.